Was die Beetplanung an geht, so kann ich sagen, bei uns warten derzeit 4,5 kg Pflanzkartoffeln darauf Anfang Mai unter die Erde zu kommen. Dazu werden sich noch diverse Kürbis- und Zucchinipflänzchen gesellen, welche dann Ende Mai ein neues Heim suchen, sowie einige andere Sämlinge wie Weiß- und Rotkohl. Außerdem benötigt unser geplantes Wurzelgemüse (Schwarzwurzel, Pastinake und Petersilienwurzel) auch noch Platz.
Soll heißen, wir werden unser letztjähriges Beet Richtung Hauptweg erweitern müssen, da die Kartoffeln doch etwas mehr Abstand in der Reihe benötigen.
Mein Vorschlag wäre ja, dass wir die Wiese im Bereich der Beete, also zwischen Weg und Nachbarshecke, Tomatenhaus und Pflaumenbaum komplett entfernen, was auch das Mähen zwischen den Beeten erübrigen würde und die Pflanzenpflege stark vereinfachen.
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Lieber Sven,
ausführlicheres zum Thema habe ich Dir ja eben per Mail geschickt. Zusammenfassend: Die Menge klingt überwältigend und hat den ein oder anderen schockiert; wir wollen die Bepflanzungen (und auch andere Gartenbelange) gemeinsam planen; die Wiese rechts soll frei bleiben …
Konkret aber erst einmal noch zur Erweiterung der Beete Richtung Hauptweg: Einen kleinen Wiesenstreifen sollten wir unbedingt erhalten. Die Betonsteine an der Kante neigen sich so schon ziemlich nach außen. Ich befürchte, dass einige davon endgültig abkippen könnten, wenn wir den Boden bis an den Rand auflockern. Vorbeugend, auch wenn das hier gar nicht Thema war: Der trockene Streifen an der Koniferenhecke zum Nachbar hin muss bleiben, da er nicht zu unserem Grundstück gehört.
Ich stelle zur Diskussion, ob wir dennoch die Beetfläche ein wenig erweitern wollen. Linkerhand der Ketchup-Farm von Herrn Kuscher ließe sich noch etwas mehr dazunehmen, so wir es wirklich brauchen. Allerdings müssten wir dazu die kleine Kirsche umsetzen (das sollte noch machbar sein) und einen Apfelbaum im Beet in Kauf nehmen.
Generell will, glaube ich, keiner von uns einen rein funktionellen Nutzgarten. Ein wenig Charme sollte das Ganze schon noch besitzen. Eure Kommentare zum Thema?
Bevor Kirsten und ich zu unserem Kurztrip nach Madrid aufbrechen, schnell noch ein paar Worte zum Thema Beetplanung:
1. Da es einige Missverständnisse gab: Sven hat weder vor, den Garten in eine große Kartoffelplantage zu verwandeln, noch die gegenüberliegende Wiesenseite zu beackern … Svens Saatgut-Aufzählung war ein Vorschlag zur gemeinsamen Planung. Sven, schreibst Du bitte noch mal ausführlicher etwas dazu?
2. Wir sollten schleunigst mit der Beet-Planung vorankommen. Ihr Mädels hattet ja schon einiges bei unserem Hotelbautreffen zusammengetragen. Sven hat Vorschläge gemacht. Ich habe den Vorschlag gemacht, dass ich gerne eine Milpa (Kombi aus Mais, Bohnen, Kürbis) hätte. Bekommen wir das in den nächsten Tagen hier im Blog unter einen Hut? Wenn ich zurück bin, kann ich auch mal schauen, ob ich vielleicht ein kleines graphisches Planungs-Tool einrichten kann. Aber vielleicht geht’s ja auch erst mal ohne.
3. Das Mysterium der Sträucher, die Ende letzten Jahres auftauchten, hat sich geklärt. Der Nachbar war’s. Habe gerade mit ihm telefoniert. Er hat’s nur gut gemeint und wusste schließlich nichts von unserem Wiesenfreiheitsbeschluss. Es handelt sich um drei Pfirsichbäume. Herr Kuscher geht davon aus, dass die sowieso erfroren sind. Schauen wir mal, ob sie im Frühjahr austreiben. Wenn nicht, schmeißen wir sie auf den Kompost. Wenn doch, setzten wir die Überlebenden um.
Sorry, für die späte Antwort, wir sind derzeit für ein paar Tage im Harz. Wenn ich für Verwirrung gesorgt habe, dann tut mir das leid. Ich wollte lediglich die Vorschläge zur Diskussion stellen.
Ich denke ja, dass der Platz auf der linken Seite auf jeden Fall für alle ausreicht, die rechte Seite hatte ich nicht vor anzutasten. Es war ja schon immer Common Sense, dass diese Wiese so bleibt wie sie ist.
Die Aufzählung war eher als Vorschlag zu verstehen an dem sich alle beteiligen können, soll heißen jeder wirft in die Runde, was er/sie alles anbauen wollen würde und dann schauen wir, wir wir das organisiert bekommen.
Wir zwei können uns aber auch auf ein paar wenige Sachen (Kartoffeln und Kürbis/Zucchini) beschränken.
Allerdings würde ich gerne den Platz aus dem Vorjahr wieder beanspruchen, wenn das möglich ist. Immerhin haben wir den Boden jetzt über mehrere Jahre vorbereitet. Alternativ stellen wir den gemisteten und wunderbar krümeligen Boden auch der Allgemeinheit zur Verfügung, wenn es dafür ein vergleichbare frisch gerodete Fläche gibt. Kartoffeln sind nämlich perfekt für neu anzulegende Beete, da die den Boden gut auflockern.
Wir sollten uns halt einigen, ob jeder sein eigenes Beet bekommt auf dem er seine Pflanzen anbaut oder ob wir sagen Beet X ist für Zucchini, Beet Y für Kräuter, Beet Z für Bohnen usw. usf. und bauen das zusammen an… Wahrscheinlich wird es auf eine Mischung hinauslaufen.
Übrigens, das mit dem „Milpa“ habe ich im vergangenen Jahr bereits probiert, ist leider nix geworden. Also ich hatte nur Mais mit Stangenbohnen kombiniert. Leider sind weder die Bohnen noch der Mais etwas geworden.