Nachdem ich letztes Jahr den Kompost durchgesiebt habe, musste ich feststellen, dass dieser sehr, sehr trocken ist. Ich nehme an, unter dem Blätterdach der Haselnuss sieht der Kompost vermutlich fast nie Regen. Deshalb fände ich es nicht schlecht, wenn sich ein anderer Platz für die Komposthaufen finden könnte. Wenn der Kompost etwas feuchter ist, geht die Kompostierung wesentlich schneller, da die Würmer und anderen Mikroorganismen dann wesentlich aktiver sind. Alternativ müssten wir die Komposthaufen regelmäßig wässern.
Ideal wäre, wenn die drei Haufen halbschattig und in einer Reihe stehen könnten. So könnte man mit dem hintersten anfangen und diesen befüllen. Danach würde man den vollen Kompost auf den Platz des nächstfolgenden umschichten und könnte den hintersten wieder neu befüllen. Wenn dieser erneut voll ist, schichtet man den mittleren auf den vordersten, den hintersten in die Mitte und befüllt den hintersten Kompost erneut. Im folgenden Zyklus wird der vorderste Kompost abgesiebt und der Kreislauf beginnt erneut.
Über Vorschläge zur alternativen Platzierung können wir ja einmal diskutieren.
In der Ecke unter der Haselnuss steht der Kompost momentan wirklich nicht sinnvoll. Und auch das Gewächshaus wird von der Haselnuss zu sehr beschattet. Ich würde ehedem gerne die Haselnuss im Laufe der nächsten Wochen noch gehörig zurechtstutzen. Vielleicht schaffen wir es ja, dort mehr Licht reinzubringen – auch, was die umliegende Hecke und andere Sträucher betrifft (siehe grüne Markierung auf der Google-Karte). Alternativ böte sich vielleicht auch der Platz vor der Pflaume an, wo momentan noch ein kleiner Erdhügel aufgeschüttet ist (siehe orangene Markierung auf der Google-Karte).
http://goo.gl/maps/k0JH6
Interessantes Symbol, welches du (Kai) da für „Platz-Schaffen-durch-Entfernung-überflüssiger-Pflanzen-(Teile)“ auf deiner Karte verwendest ;)
Für solche Arbeiten bleibt allerdings nicht viel Zeit (WochEN sind es sicher nicht mehr…) – denn bald sind die kleinen Vögelchen da und denen will doch niemand etwas zuleide tun, oder?!?
Zur eigentlichen Frage: Vielleicht kann man ja wirklich (mit Regenwasser?) bewässern – der Platz dort im Schatten lässt sich aus meiner Sicht jedenfalls nicht so richtig gut für etwas anderes nutzen – oder hat da eine/r von euch Vorschläge? Ob wir da drei Haufen hinkriegen, weiß ich jetzt nicht; klingt aber nach einem sinnvollen Prinzip…
Also drei Haufen sollten nicht das Problem sein, immerhin standen bisher ja auch schon drei Stück dort. Diese waren zwar über Eck angeordnet, aber in Reihe sollte es auch funktionieren.
Der Vorteil bei in Reihe platzierten Komposthaufen ist halt, man kommt besser ran und kann besser daran arbeiten.
Vielleicht könnte man eine automatische Bewässerung mit über Kais Arduino einrichten oder über den Bewässerungscomputer? Ob man jetzt Regenwasser oder Leitungswasser nimmt ist ja erstmal Nebensache. Zum Thema Regenwasser eröffne ich mal gleich noch einen separaten Beitrag,
Victor: Ich wusste, dass ich Dir mit dem Symbol eine Freude machen kann. ;) Die Zeit ist wahrlich knapp. Es müsste vor allen Dingen schleunigst die stachelige Hecke am Kompostplatz neben dem Gewächshaus beschnitten werden. Auch dieses Wochenende sind wir unterwegs. Ich kann aber versuchen, im Laufe der nächsten Woche mal mit der Heckenscheere zu wüten.
Sven: Es macht natürlich absolut Sinn, den Kompost in Reihe anzuordnen. Wir müssen eben Platz schaffen. Platz für die Haufen und Platz für die Sonne. Für die Bewässerung nehmen wir dann lieber erst mal den Gardena-Computer. Der Arduino ist ziemlich ausgelastet und bräuchte zudem ein weiteres Magnetventil nebst Relais …
Noch mal zum Standort: Ich glaube, wir sollten wirklich versuchen, den bisherigen Platz weiterhin zu nutzen und entsprechend zu verbessern. Wenn wir den Kompost umsetzen auf die Beetfläche, wie ich es alternativ in Erwägung gezogen hatte, verlieren wir einfach zu viel Pflanzfläche.